Das Wichtigste vorab
Pergamenthaut ist extrem dünne, trockene und schnell verletzliche Haut. Und ja: pergamenthaut cortison hängt oft zusammen, weil Kortison (genauer: Kortikosteroide) bei zu langer oder falscher Anwendung die Hautstruktur verändern kann. Gleichzeitig sind Kortisoncremes starke Entzündungshemmer, zum Beispiel bei Neurodermitis, und bei richtiger Anwendung meist gut verträglich.
Viele fragen mich: „Wird meine Haut durch Kortison dauerhaft dünn?“ Die Antwort ist: Es kommt darauf an. Kurzfristig und ärztlich begleitet ist das in vielen Fällen sicher. Kritischer wird es bei langer Anwendung, sehr starken Präparaten, an empfindlichen Stellen oder wenn du okklusiv cremst, also unter Folie oder Verband.
Laut Dr. Amy Paller (Northwestern University, 2023) ist ein starkes topisches Kortikosteroid oft für einige Wochen ok und danach ist ein Wechsel auf ein schwächeres Präparat oder zurück zu reiner Pflege sinnvoll. Langzeit kann die Haut dünner werden.
Was ist Pergamenthaut und wie erkennt man sie?
Pergamenthaut ist sehr dünne, fragile Haut, die schnell einreißt, trocken wirkt und bei der Blutgefäße oft stärker durchscheinen. Sie kann altersbedingt auftreten oder durch äußere Faktoren wie UV-Schäden oder eine Hautverdünnung durch Cortison. Wenn du die Zeichen früh erkennst, kannst du meist gut gegensteuern, vor allem mit konsequenter Barrierepflege und indem du mögliche Auslöser prüfst.
Ein Hinweis, warum das Thema ernst genommen wird: In einer Untersuchung berichteten viele Anwender Nebenwirkungen durch topische Kortikosteroide; Hautdünnerwerdung gehörte zu den häufigeren Effekten. Laut The Hidden Epidemic Study (Dovepress, 2023) nannten 39,9 % Nebenwirkungen, „Skin Thinning“ lag bei 8,9 %.
Definition und typische Merkmale
Pergamenthaut heißt nicht „ein bisschen trockener als sonst“. Die Haut wird mechanisch deutlich empfindlicher. Typische Symptome Pergamenthaut sind:
- sehr dünne Haut, papierartiges Gefühl
- Trockenheit, Schuppung, Spannungsgefühl
- sichtbare Äderchen (durchscheinende Gefäße)
- schnelle Hämatome („blaue Flecken“)
- kleine Risse, Abschürfungen, längere Heilungszeit
Viele fragen: Wie bekommt man Pergamenthaut weg? Oft geht es weniger um „weg“, sondern um stabilisieren: Barriere aufbauen, Reize reduzieren, Auslöser (z. B. Überpflege, Sonne, falsche Kortisonanwendung) abstellen und bei ausgeprägten Befunden ärztlich abklären lassen.
Unterschied zur normalen Hautalterung
Normale Hautalterung läuft langsam: Die Haut wird trockener, feiner, weniger elastisch. Pergamenthaut ist das „Extrem“: Die Haut wirkt transparent, verletzt sich schneller und kann schon bei Alltagsbelastung einreißen.
Wichtig: Pergamenthaut kann auch bei Jüngeren auftreten, zum Beispiel nach längerer Behandlung, chronischer UV-Belastung oder bei bestimmten Erkrankungen. Wenn du dich fragst: Was sind die Ursachen für Pergamenthaut? Alter ist nur eine davon.
Welche Ursachen führen zur Entwicklung von Pergamenthaut?
Pergamenthaut entsteht, wenn die Haut über längere Zeit „Substanz“ verliert: weniger Kollagen, weniger Polster, eine schwächere Barriere. Pergamenthaut cortison ist dabei ein sehr häufiger Auslöser, aber selten der einzige. Meist kommen mehrere Dinge zusammen, zum Beispiel Medikamente, UV-Strahlung, Alter und Vorerkrankungen.
Zur Einordnung (Dermatoporose = sehr ausgeprägte Hautfragilität): Gürkan Kaya (University of Geneva, 2022) nennt als Hauptursachen chronologisches Altern, chronische systemische oder topische Steroidtherapie und chronische UV-Exposition.
Cortison als Hauptauslöser

Bei Cortison Hautverdünnung (korrekter: Kortikosteroid-induzierte Hautatrophie) passiert grob gesagt Folgendes:
- In der Oberhaut wird die Zellneubildung gebremst.
- In der Lederhaut wird die Kollagenbildung gehemmt.
- Das stützende Bindegewebe wird schwächer, die Haut wirkt „leer“ und instabil.
Wie stark die Hautverdünnung durch Cortison ausfällt, hängt nicht nur vom Wirkstoff ab. Entscheidend sind auch Dauer, Potenz, Körperstelle und wie du anwendest.
Spannend (und wichtig): In einer Übersichtsarbeit wurden topische Kortikosteroide in 85 % (AD-bezogen) bzw. 94 % (nicht-AD-bezogen) der Fälle als wahrscheinliche Ursache von Hautatrophie bewertet, siehe Jose W. Ricardo & Marianne Gosch (2023).
Weitere Ursachen: Alter, Krankheiten & Umweltfaktoren

Neben pergamenthaut cortison sind häufig:
- UV-Schäden (chronische Sonneneinstrahlung)
- Alter (weniger Kollagen, weniger Unterhautfett)
- chronische Entzündungen/Erkrankungen, die die Barriere schwächen
- sehr trockene Haut durch Klima (Heizungsluft), falsche Reinigung, Überpflege
Wenn du dich fragst: Welches Medikament verursacht Pergamenthaut? Neben Kortikosteroiden können auch andere Faktoren mit reinspielen. Trotzdem gilt: Cortison ist der Klassiker, wenn Zeitpunkt und Stelle zur Anwendung passen.
Wie verursacht Cortison eine Hautverdünnung und wie schnell tritt sie auf?

Cortison kann die Haut dünner machen, weil es Zellneubildung, Kollagenaufbau und stützende Strukturen ausbremst. Das kann je nach Präparat und Anwendung erstaunlich schnell losgehen. Viele merken zuerst ein „papieriges“ Hautgefühl, neue Empfindlichkeit oder dass schneller blaue Flecken entstehen. Und trotzdem: Kortison ist in vielen Situationen medizinisch sehr sinnvoll. Wenn du Nebenwirkungen bemerkst, ändere bitte nichts auf eigene Faust, sondern sprich mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Beim Zeitpunkt gibt es ziemlich klare Hinweise: Laut Dr. Elena Niculet (2020) startet der Atrophie-Prozess 3–14 Tage nach Beginn einer Glukokortikoid-Behandlung. Frühe Veränderungen sieht man zuerst in der Epidermis.
Mechanismus: Wirkung auf Kollagen & Unterhautfettgewebe
Für das „Pergament“-Gefühl ist vor allem die Lederhaut entscheidend. Wenn Kollagen (v. a. Typ I und III) und die Aktivität der Fibroblasten gehemmt werden, verliert die Haut ihr „Gerüst“ und damit Stabilität und Elastizität.
Sehr greifbar erklärt das Dr. Anil Abraham (2014): Hautatrophie durch topische Steroide entsteht unter anderem durch gehemmte Keratinozyten-Proliferation, reduzierte Kollagensynthese sowie Hemmung von Fibroblasten und Hyaluronsäure-bildenden Enzymen.
Abhängig von Dosis, Präparat & Anwendungsdauer
Das Risiko ist nicht bei jedem gleich. Potenz, Dauer, Körperstelle und Okklusion (z. B. unter Folie oder Verband) können den Effekt deutlich verstärken.
Risikofaktoren im Therapie-Setup (Orientierung):
<<
Passend dazu zeigt eine Messstudie: Die Epidermisdicke kann unter Behandlung abnehmen. Laut Aschoff et al. (2021) sank die Epidermisdicke am Unterarm während Betamethasonvalerat-Behandlung kontinuierlich und lag nach 84 Tagen bei -7,96 %.
Welche Symptome und Begleiterscheinungen zeigen sich bei Pergamenthaut durch Cortison?
Pergamenthaut durch Cortison merkst du oft zuerst an ungewohnt empfindlicher, sehr trockener und „leicht verletzbarer“ Haut. Später kommen sichtbare Äderchen, Blutergüsse und kleine Einrisse dazu. Wenn die Haut genau dort, wo du Kortison aufträgst, immer fragiler wird, ist das ein Signal: bitte ärztlich checken lassen, vor allem bei längerer Anwendung.
Eine gut greifbare Symptomliste findest du bei Pflege.de (2023): Kortisonhaut sei sehr trocken, höchst empfindlich und sehr dünn, oft transparent mit durchscheinenden Gefäßen, leichter Verletzbarkeit, Juckreiz, langsamer Wundheilung und Neigung zu Blutergüssen.
Klinisches Bild: frühe und späte Anzeichen
Frühe Zeichen:
- „Papieriges“ Hautgefühl, stärkeres Spannen
- Trockenheit trotz Creme
- schnellere Reizung (Brennen/Stechen)
- feine Knitterfältchen („crepey skin“) an der Stelle
Späte Zeichen:
- sichtbare Äderchen (Teleangiektasien)
- Hämatome bei kleinen Stößen
- Risse, Einblutungen, oberflächliche Wunden
- ggf. Dehnungsstreifen (bei langem Gebrauch, bitte abklären)
Was ich in Gesprächen oft höre: Es fühlt sich wie ein Teufelskreis an. Kortison beruhigt kurz, danach wirkt die Haut blass und empfindlicher, und beim Absetzen kommt das Ekzem zurück. Das ist belastend und sollte nicht allein „ausprobiert“ werden.
Schweregrade & Selbsteinschätzung
Zur Orientierung:
- Mild: Trockenheit/Empfindlichkeit ohne Risse oder Blutergüsse
- Mittel: sichtbare Äderchen, häufig blaue Flecken, kleine Risse
- Ausgeprägt: wiederkehrende Hautrisse, Blutungen, schlechte Heilung, starke Schmerzen/Brennen
Auch kleinere Anwendungen können messbare Effekte zeigen: Laut Lea Caron & Eleonora Bono (2023) entwickelten 8,16 % der Patient:innen (12 von 147) Hautatrophie nach Hauttests mit Kortikosteroiden.

Für wen besteht ein erhöhtes Risiko, Pergamenthaut durch Cortison zu entwickeln?
Das Risiko für pergamenthaut cortison steigt, wenn mehrere Dinge zusammenkommen: empfindliche Körperstellen, lange Anwendung, stärkere Präparate, Okklusion (Folie/Verband) und eine ohnehin gestörte Hautbarriere, zum Beispiel bei Neurodermitis. Wichtig: Auch „leichte“ Kortisoncremes können Probleme machen, wenn die Bedingungen ungünstig sind.
Laut Douglas DiRuggiero (2025) nimmt das Risiko zwar mit Potenz und Dauer zu. Es sind aber auch Fälle nach kurzer Zeit und bei niedrig potenten Steroiden beschrieben. Besonders gefährdet sind u. a. Kinder (mehr Körperoberfläche im Verhältnis, unreifere Barriere), Anwendungen im Gesicht und Genitalbereich sowie Menschen mit atopischer Dermatitis.
Individuelle Risikofaktoren (Alter, Genetik, Vorerkrankungen)
Typische persönliche Risikofaktoren:
<<
Körperstellen & Anwendungsfehler
Sehr anfällig sind Gesicht, Handrücken, Hautfalten und Genitalbereich. Häufige Stolperfallen: zu lange ohne Pause, zu großflächig, zu häufig oder okklusiv ohne ärztliche Ansage.
Spannend (und ehrlich etwas unterschätzt): In einer großen Übersichtsarbeit zeigte sich, dass auch „unauffällige“ Haut mitreagieren kann. Laut Ricardo et al. (2023) entwickelten bei atopischer Dermatitis nur 0,2 % eine Atrophie, aber 32 % der unbeeinflussten Anwendungsstellen zeigten atrophische Veränderungen.
Ist die Hautverdünnung durch Cortison reversibel – kann sich die Haut wieder erholen?
Oft ja, zumindest teilweise. Dünne Haut durch Cortison kann sich wieder erholen, wenn das auslösende Steroid reduziert oder beendet wird. Aber: Das passiert nicht über Nacht. Viele sehen erst nach Wochen bis Monaten eine deutliche Stabilisierung. Wie gut es zurückgeht, hängt vor allem davon ab, wie lange und wie stark behandelt wurde und ob schon bleibende Veränderungen entstanden sind (z. B. Dehnungsstreifen). Bitte ändere deine Cortisontherapie nicht im Alleingang, sondern zusammen mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Zur Reversibilität schreibt S. Gabros et al. (StatPearls, 2023): Atrophie sei nach Beenden der Steroid-Anwendung reversibel, aber es könne Monate dauern, bis die Haut wieder normal aussehe.
Mögliche Regeneration nach Absetzen
Was du realistisch erwarten kannst:
- Kurzfristige Atrophie: oft gut rückbildungsfähig
- Langfristige Schäden (v. a. Striae/Dehnungsstreifen): eher dauerhaft
Zum Zeitverlauf bei steroidbezogenen Problemen schreibt DermNet NZ (2023), dass es keine spezifischen Behandlungen gebe, die die Zeit bis zur Auflösung deutlich verkürzen; die Dauer könne zwischen 72 Stunden und Monaten variieren, und die Mehrheit (77 %) sei nach 3 Monaten genesen.
Wann ist ärztliche Behandlung notwendig?
Bitte ärztlich abklären, wenn:
- die Haut immer dünner wird trotz Pflege
- du Risse, Blutungen oder starke Blutergüsse bekommst
- es brennt, stark gerötet ist, nässt oder nach Infektion aussieht
- du Kortison länger nutzt und unsicher bist, ob Dosis/Dauer passen
Wichtig: Ähnliche Symptome können auch andere Ursachen haben (z. B. Hauterkrankungen oder Infektionen). Das sollte kein Selbstversuch sein.
Welche Möglichkeiten zur Pflege und Vorbeugung von Pergamenthaut gibt es?
Wenn du Pergamenthaut hast oder eine Hautverdünnung durch Cortison befürchtest, ist das Ziel klar: Barriere stabilisieren, Reize reduzieren und Verletzungen vermeiden. Und ganz wichtig: Cortison bitte nicht „nach Gefühl“ nutzen, sondern Potenz, Dauer und Körperstelle sauber ärztlich steuern lassen.
Ein guter Baustein in der Barrierepflege sind Ceramide. Laut Dr. Susan Massick (The Ohio State University Wexner Medical Center, 2021) helfen Ceramide, Feuchtigkeit zu binden und den „Mörtel“ zwischen Hautzellen zu restaurieren. Das kann den Feuchtigkeitsverlust reduzieren.
Pflege-Routine bei bestehender Pergamenthaut
Was sich im Alltag bewährt, sind drei Basics:
1) Milde Reinigung: lauwarm statt heiß, kurz duschen, parfümfrei reinigen, danach tupfen statt rubbeln.
2) Konsequentes Eincremen: reizarm und eher reichhaltig, ideal mit Lipiden (z. B. Ceramide) und Feuchthaltemitteln (z. B. Glycerin). Am besten auf leicht feuchter Haut.
3) UV- und mechanischer Schutz: täglich Sonnenschutz auf exponierten Arealen, Handschutz bei Haushalt/Garten, Pflaster vorsichtig ablösen.
Wenn du nach einer Cortisonbehandlung merkst, dass deine Haut „papierdünn“, trocken und schnell gereizt ist, kann eine ectoinhaltige Pflege als sanfte Ergänzung helfen. Ectoin bindet Feuchtigkeit und unterstützt die Hautbarriere, sodass Spannungsgefühl und Reizempfinden oft abnehmen können.
Vorbeugestrategien bei Cortisontherapie
Vorbeugung heißt nicht „nie Cortison“, sondern „kontrolliert“: nur so stark und so lange wie nötig (ärztlich festlegen), empfindliche Stellen besonders vorsichtig, keine Okklusion außer auf ärztliche Ansage. Bei ersten Anzeichen von Hautverdünnung: früh nachfragen, nicht einfach weitercremen.
Wann sollte man mit Pergamenthaut oder ungewöhnlichen Hautveränderungen zum Arzt gehen?
Wenn deine Haut leicht einreißt, ungewohnt oft blutet oder sich innerhalb kurzer Zeit deutlich verschlechtert, lass das bitte ärztlich anschauen. Bei pergamenthaut cortison ist das besonders wichtig, weil die weitere Anwendung sauber gesteuert werden muss: Die Grunderkrankung soll ruhig bleiben, Nebenwirkungen sollen sich nicht festsetzen.
Die Apotheken Umschau (2025) rät klar: Geh zum Arzt, wenn die Haut größere Verletzungen zeigt. Selbst kleine Risse sind Eintrittspforten für Keime, offene Stellen sollten früh abgeklärt werden.
Red Flags / Warnzeichen
Bitte zeitnah abklären lassen, wenn du Folgendes bemerkst:
- offene Stellen, die nicht abheilen
- zunehmende Rötung, Wärme, Nässen oder Eiter (Infektzeichen)
- starke Schmerzen oder Brennen
- plötzlich viele neue Hämatome
- deutlich sichtbare Äderchen plus spürbar mehr Fragilität
Auch bei Entzugs- oder Übergebrauchs-Problemen gilt: lieber früher als später. Laut StatPearls Authors (NCBI Bookshelf, 2024) kann ein unbehandeltes Topical-Corticosteroid-Withdrawal-Syndrom zu irreversibler Hautverdünnung und Teleangiektasien führen.
Diagnostik: Wie läuft die Untersuchung beim Arzt ab?
Meist fragt die Ärztin oder der Arzt genau nach (Stelle, Dauer, Potenz, Häufigkeit, Okklusion und Kombi-Produkte) und schaut sich die Haut an: Dünne Areale, Gefäße, Hämatome, Risse, Entzündungszeichen. Dann wird abgegrenzt, ob es Atrophie, aktive Entzündung, Infektion oder etwas anderes ist. Daraus entsteht ein Plan: Therapie anpassen, Pflegeplan, Verlaufskontrolle, wenn nötig dermatologisch.
Wichtig: Setz Kortison nicht abrupt ab, wenn es medizinisch nötig ist. Bitte nur begleitet umstellen.

Fazit
Pergamenthaut entsteht meist, wenn die Haut über längere Zeit „Substanz“ verliert, etwa durch UV-Schäden und Alter, aber auch durch Hautverdünnung durch Cortison, wenn es ungünstig angewendet wird (zu lange, zu stark, an empfindlichen Stellen oder unter Okklusion). Das heißt nicht, dass Kortison „schlecht“ ist. Richtig eingesetzt bremst es Entzündungen oft sehr zuverlässig und kann dir viel Lebensqualität zurückgeben.
Wenn du merkst, dass deine Haut papierdünn, verletzlich oder ungewohnt „transparent“ wird: Nimm das bitte ernst. Baue die Hautbarriere konsequent auf (reizarm, reichhaltig), schütze die Haut mechanisch und sprich früh mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, wie die Cortisontherapie für dich am besten gesteuert wird.
Als sanfte Ergänzung kannst du dir ectoinhaltige Barrierepflege anschauen. Ectoin kann unterstützen, ersetzt aber keine ärztliche Steuerung oder Abklärung bei starken oder zunehmenden Veränderungen.