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Hautexpertin erklärt: Deshalb unterbricht Kortison den Neurodermitis-Kreislauf nicht vollständig und was die Haut zusätzlich braucht

Geschrieben von Nina | Vor 2 Stunden aktualisiert
Senior Editorin

Mehr als jeder dritte Neurodermitis-Betroffene* bekommt für den Schub eine kortisonhaltige Salbe verordnet.

 

Das hat seinen Grund, denn im akuten Schub bremst Kortison die Entzündung schnell und zuverlässig. Für diesen Moment ist es eines der wirksamsten Mittel.

 

Der Moment ist aber nur eine Hälfte. Nach dem Absetzen kann der Schub bei vielen wiederkehren.

 

Das liegt daran, dass Kortison die Entzündung unterdrückt, die geschwächte Hautbarriere darunter aber weitestgehend unberührt lässt. Und solange die Barriere nicht stabiler wird, dringen Reize weiter ein und können den nächsten Schub auslösen.

Warum die Zeit zwischen den Schüben so wichtig ist

Fast die gesamte Behandlung konzentriert sich auf den Schub. Cremen, wenn es juckt, Kortison auftragen, wenn es akut wird. Sobald sich die Haut beruhigt hat, hört die Behandlung meist auf und es werden höchstens normale Cremes benutzt.

 

Dabei kann gerade die ruhige Phase über den weiteren Verlauf mitentscheiden. In dieser Zeit kann die Barriere sich stabilisieren, sofern sie dabei unterstützt wird.

 

Bleibt sie sich selbst überlassen, kann sie durchlässig bleiben, und das Risiko für den nächsten Schub steigt.

 

Damit schließt sich ein Kreislauf, den viele Betroffene nur zu gut kennen.

Der Schub wird mit Kortison beruhigt, doch die ruhige Phase bleibt unbehandelt und die Barriere geschwächt.

 

Ist sie weiterhin durchlässig, können Reize wieder eindringen und die Entzündungskette erneut in Gang setzen. Dann kommt der nächste Schub.

 

Viele Betroffene würden Kortison gerne seltener verwenden, trauen sich aber nicht, es abzusetzen. Im akuten Schub ist es oft das Einzige, das zuverlässig hilft und ohne diese Sicherheit dazustehen, ist für die meisten keine Option.

 

Es geht aber gar nicht darum, im Schub auf Kortison zu verzichten, sondern um die Zeit dazwischen, in der bisher nichts passiert.

Was in der ruhigen Phase eigentlich passieren müsste

Wenn die geschwächte Barriere der Grund für den Kreislauf ist, dann liegt der Ansatz nicht darin, den nächsten Schub noch schneller zu unterdrücken.

 

Er liegt darin, die Barriere in der ruhigen Phase so weit zu stärken, dass Reize es schwerer haben, überhaupt eine Entzündung auszulösen.

 

Kortison ist dafür nicht primär gedacht. Es ist auf die ärztlich gesteuerte Akutbehandlung ausgelegt, nicht auf den langfristigen Aufbau der Hautbarriere.

 

Was in der beschwerdefreien Zeit fehlt, ist ein Wirkstoff, der die Barriere aktiv unterstützt und der sich dafür eignet, dauerhaft angewendet zu werden.

Ein Wirkstoff aus einem der unwirtlichsten Orte der Erde

Ein Wirkstoff, der genau das leistet, stammt aus der Natur.

 

In Salzseen, unter Hitze und ungefilterter UV-Strahlung, leben Mikroorganismen, sogenannte Extremophile. Um dort zu überleben, bilden sie ein Molekül, mit dem sie sich wie mit einem Wassermantel umgeben und ihre Zellen vor dem Austrocknen schützen.

 

Dieses Molekül heißt Ectoin.

 

Auf der Haut arbeitet es nach demselben Prinzip. Ectoin bindet Wasser und bildet einen Hydro-Komplex, der die Hautbarriere von außen stützt und stabilisiert.

 

Genau das, was der geschwächten Barriere in der ruhigen Phase hilft.

 

Entscheidend ist dabei, wie es das tut. Ectoin ist kein Kortikosteroid. Es arbeitet rein physikalisch und greift nicht in den Aufbau der Haut ein. Deshalb eignet es sich für die regelmäßige, tägliche Anwendung, also für genau die Zeit zwischen den Schüben, die bisher oft unbehandelt bleibt.

Geschwächte Barriere mit eindringenden Reizen im Vergleich zur mit Ectoin gestützten Barriere

Was die Studienlage zeigt

Ectoin ist kein neuer, unerprobter Wirkstoff. Es gehört zu den am besten untersuchten seiner Art, mit über 40 klinischen Studien im Hintergrund.

 

Für Menschen mit Neurodermitis sind die Ergebnisse konkret. In der Anwendung ging der Juckreiz um bis zu 71 % zurück, die Beschwerden insgesamt um bis zu 50 %*.

 

Wichtig ist dabei, dass Ectoin nicht in Konkurrenz zur bestehenden Behandlung steht. Es wurde auch begleitend zu einer klassischen Akuttherapie untersucht; in dieser Kombination ließ sich der Behandlungserfolg in Studien um bis zu 80 % steigern*.

 

Niemand muss also etwas weglassen, das im Schub funktioniert. Es geht darum, die Lücke in der ruhigen Phase zu schließen.

Was das für den Alltag bedeuten kann

Für Betroffene heißt das vor allem eines: aus dem Kreislauf herauszukommen, in dem sich seit Jahren alles um den nächsten Schub dreht.

 

Wenn die Barriere in den ruhigen Phasen stabiler wird, können diese Phasen länger werden und die Schübe an Wucht verlieren. Für viele bedeutet das Nächte, in denen der Juckreiz nicht mehr aus dem Schlaf reißt.

 

Und es bedeutet, die Kortisontube seltener aus der Schublade holen zu müssen, mit der Sorge, was die häufige Anwendung mit der Haut macht.

 

Die Neurodermitis verschwindet dadurch nicht. Aber sie bestimmt nicht mehr jeden Tag.

Worauf es bei der Anwendung ankommt

Entscheidend ist die Konzentration. Ectoin wirkt nur so, wie es die Studien zeigen, wenn genug davon in der Creme steckt. Viele Pflegeprodukte enthalten davon allerdings nur Spuren.

 

Die Neurodermitis Akut Creme von ectocare® arbeitet mit 7 % medEctoin®.

 

Möglich ist das, weil hinter der Marke der Erfinder von Ectoin steht, seit über 30 Jahren Weltmarktführer für genau diesen Wirkstoff.

 

Es ist ein zertifiziertes Medizinprodukt nach ISO 13485, hergestellt in Deutschland und von Dermatest mit „Sehr gut" bewertet. Frei von Kortison, Parabenen und Duftstoffen, verträglich ab dem ersten Lebensmonat.

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*Hinweis: Die Inhalte der Advertorials ersetzen keine medizinische Beratung. Bei akuten oder unklaren Beschwerden sollte stets ein Hautarzt konsultiert werden. Die Wirkung von medEctoin® ist durch klinische Studien belegt, dennoch ist das individuelle Ansprechen abhängig von der jeweiligen Hautsituation.

*Quellen

  • *Gehoff, M. (2021). Jedes zehnte Kind hat Neurodermitis: Corona-Impfempfehlung für erwachsene Betroffene. Der Deutsche Dermatologe, 69(3), 224–227. https://doi.org/10.1007/s15011-021-4540-3
  • Wirksamkeit EctoCare® Akut Creme im Vergleich zu Kortison: Marini A, Reinelt K, Krutmann J, Bilstein A.; Ectoine-Containing Cream in the Treatment of Mild to Moderate Atopic Dermatitis: A Randomised, Comparator-Controlled, Intra-Individual Double-Blind, Multi-Center Trial; Skin Pharmacol Physiol. 2014;27:57-65.
  • Vestweber (2009), Observational study in Psoriatic patients
  • Wirksamkeit von EctoCare® Akut Creme bei Kindern und Erwachsenen: Kauth M, Trusova OV.; Topical Ectoine Application in Children and Adults to Treat Inflammatory Diseases Associated with an Impaired Skin Barrier: A Systematic Review; Dermatol Ther (Heidelb). 2022;12:295-313.
  • Verträglichkeit von EctoCare® Akut Creme bei Babys und Erwachsenen: Prof. Dr. med. T. Dirschka; unpublished study btph-043-2019_EHK02; 35 patients; diagnosed atopic dermatitis for ≥ 6 months; in asymptomatic stage; 8 days of treatment.
  • Topical Steroid Guidelines bei Atopischer Dermatitis:
    Jennifer Moncayo-Hida; A Look at Current Guidelines for Topical Steroid Use for Atopic Dermatitis; National Eczema Association; veröffentlicht am 17. September 2024; abgerufen 2026;
  • Robert-Koch-Institut (2015): Gesundheit in Deutschland. Gesundheitsberichterstattung des Bundes.
  • Robert-Koch-Institut (2013): Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS1) – Allergische Erkrankungen.
  • Marini A, Reinelt K, Krutmann J, Bilstein A.; Ectoine-Containing Cream in the Treatment of Mild to Moderate Atopic Dermatitis (2014): A Randomised, Comparator-Controlled, Intra-Individual Double-Blind, Multi-Center Trial; Skin Pharmacol Physiol.

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